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Chronik

22. Februar 1853

In Dresden wird Margarethe von Witzleben geboren.

26. Mai 1901

Erste Zusammenkunft von 12 Schwerhörigen zum gemeinsamen Gottesdienst am Pfingstsonntag in der Wohnung Margarethe von Witzlebens. Geburtsstunde der Schwerhörigen-Selbsthilfe (Verein "Hephata").

Oktober 1912

Inspiriert von der deutschen "Hephata"-Bewegung und von Margarethe von Witzleben, bildet sich in der Schweiz der neue Hephata-Verein.

1. Februar 1917

Tod der Margarethe von Witzleben.

Sommer 1933

Die deutschen Schwerhörigenvereine werden im nationalsozialistischen "Reichsbund der Deutschen Schwerhörigen" zusammengefasst und gleichgeschaltet.

28. März 1937

Das Haus Sophie-Charlotten-Straße 23a erhält den Namen "Margarethe von Witzleben-Haus".

Mai 1945

Die aus dem "Reichsbund" hervorgegangenen "Bünde der Schwerhörigen und Spätertaubten in den Gauen" werden von den Besatzungsmächten verboten.

23./24. April 1949

Gründung des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V.

14. Mai 1950

Gründung des
"Ortsvereins Berlin des DSB".

12. Dezember 1950

Gründung der "Schwerhörigengemeinde Verein Hephata".

21. Januar 1951

"Ortsverein Berlin des DSB" und "Schwerhörigengemeinde Verein Hephata" vereinigen sich zum Schwerhörigen-Verein Berlin e.V.

Juni 1957

Gründung des Allgemeinen Deutschen Gehörlosenverbandes der DDR (ADGV).

Oktober 1957

Gründung der Jugendgruppe des Schwerhörigen-Vereins Berlin e.V.

Januar 1959

Gründung des Sozialwerks des Schwerhörigen-Vereins Berlin e.V.

1960

Zulassung von Schwerhörigen zur Aufnahme in den ADGV der DDR.

1965

Gründung des Schwerhörigen Sport Clubs im Schwerhörigen-Verein Berlin e.V.

1972

Der ADGV der DDR wird umbenannt in Gehörlosen- und Schwerhörigen-Verband der DDR (GSV).

1976

Im Rahmen der 75-Jahr-Feier des Schwerhörigen-Vereins Berlin e.V. geht von dort die Initiative zur Gründung des Internationalen Schwerhörigenverbandes (IFHOH) aus.

Oktober 1987

Das Hörbehinderten-Beratungs- und Informations-Zentrum in Charlottenburg wird eingeweiht (HörBIZ).

9. Juni 1990

Im Witzlebenhaus des SVB fassen Vertreter mehrerer europäischer Schwerhörigenverbände den Beschluss, eine Arbeitsgruppe zur Gründung einer Euro-IFHOH einzusetzen (heute IFHOHEurope).

15. Juni 1990

Nach der Wende in der DDR führt der Außerordentliche Kongress des GSV zur Gründung des "Bundes der Schwerhörigen der DDR e.V.", der gemeinsam mit dem "Bund der Gehörlosen der DDR e.V." unter dem Dach des GSV die Interessen der Hörbehinderten in der DDR wahrnimmt.

Dezember 1990

Nach Übereinkunft zwischen dem Vorstand des SVB und den Gruppenleitungen der Ostberliner Schwerhörigengruppen erhalten die Mitglieder die Möglichkeit, sich dem SVB anzuschließen. Die Gruppenstruktur bleibt bestehen.

2. Mai 1991

Auf dem Internationalen Kongress der Schwerhörigen und Ertaubten in Berlin vereinigt sich der Bund der Schwerhörigen der DDR e.V. mit dem Deutschen Schwerhörigenbund e.V.

Sommer 1991

Ein weiteres Hörbehinderten-Beratungs- und Informations-Zentrum (HörBIZ)
 in Berlin wird aufgebaut.
Es hat heute seinen Sitz in Pankow.